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Lorenzo Ghirlanda

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Der Schweizer Dirigent Lorenzo Ghirlanda hat sein Studium als Posaunist in Bern und Weimar sowie an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel absolviert. Von 2004 bis 2006 entwickelte Ghirlanda die „Europa Werkstatt“ beim von Nike Wagner geleiteten Kunstfest Weimar.

2008 gab Lorenzo Ghirlanda sein Debüt als Dirigent mit Händels Oper „Alcina“ bei den Handel-Festspielen in Halle. In der Folge leitete er beim gleichen Festival eine konzertante Rekonstruktion des Händel-Fragmentes „Genserico“ mit dem Jugendbarockorchester Bachs Erben. Am Deutschen Nationaltheater Weimar dirigierte Ghirlanda 2012 die Neuproduktion von „Alcina“ in der Regie von Corinna von Rad. Er war zudem für 3 Jahre Helmut Rillings Assistent bei der internationalen Bach-Akademie. Der Stararchitekt Daniel Libeskind engagierte ihn für ein Projekt zwischen Musik und Architektur mit Händels „Wassermusik“. 2022 folgte Lorenzo Ghirlanda einer Einladung des Goethe Institut in den Irak für die Arbeit mit dem Nationalorchester Bagdad und weiteren Musikensembles in Kurdistan.  

2015 gründete Lorenzo Ghirlanda das Vox Orchester und veröffentlichte bei Sony Music und Solo Musica München 4 Alben mit Werken von Bach, Telemann, Händel und Henry Purcell.

Regional ist Lorenzo Ghirlanda als Dirigent der Musikkapelle Gerlenhofen und des Posaunenchor Ulm tätig. Im September 2026 übernimmt er die musikalische Leitung des collegium musicum ulm. 

 

collegium musicum ulm e.V.

 

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