
Panagiotis Papadopoulos

Der deutsch-griechische Dirigent Panagiotis Papadopoulos hat sich nicht nur ein fundiertes Repertoire von rund 70 Musiktheater-Werken angeeignet, das sich beständig erweitert, er initiiert auch innovative Konzertformate und setzt sich durch Musik für soziale Projekte ein.
2022 wurde Panagiotis Papadopoulos einhellig zum 1. Kapellmeister am Theater Ulm gewählt. Hier beeindruckte er auf Anhieb mit seiner musikalischen Leitung von u.a. George Benjamins „Lessons in Love and Violence“ und dem Musical „Sister Act“ beim Musical-Sommer auf der Wilhelmsburg, das ein Publikumsliebling wurde.​​
​
Panagiotis Papadopoulos treibt das Bedürfnis an, Menschen durch Musik auch außerhalb üblicher Arbeitskontexte zusammenzubringen. Das Arbeiten auf Augenhöhe mit Musikerinnen und Musikern, Sängerinnen und Sängern ist für Panagiotis Papadopoulos essentiell, ebenso, eine Nähe zum Publikum aufzubauen: ein Vorhaben, das er im guten Kontakt mit den Theater-Fördervereinen in den jeweiligen Städten verwirklichte.
​
Seine Ausbildung erhielt er in Orchesterdirigieren an der Universität der Künste Berlin (MA) und in Musikwissenschaft an der Aristoteles-Universität Thessaloniki (MSc), zudem erlangte er Diplome in Klavier, Komposition und Musiktheorie vom Staatlichen Konservatorium in Thessaloniki. Musikwissenschaftliche Arbeiten von ihm sind vermehrt in der Fachpresse erschienen.
An seiner Alma Mater, der Universität der Künste Berlin, war er von 2019 bis 2020 als Gastdozent tätig, auch an weiteren renommierten Musikhochschulen durfte er lehren: an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin sowie der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
